Tierheim Teil 1

Nun habe ich schon ganze zwei Tage im Hürther Tierheim überlebt und es schlecht sich jetzt schon eine kleie Routine ein. Nun ja. Als Praktikant bekommt man eben nur die scheiß Aufgaben, wie Katzenklos saubermachen und kehren. Ich kenne bis jetzt ausschließlich die Tiere auf der Quarantänestation. Toll, aber nach zwei Tagen kann man wohl kaum mehr erwarten. Da nützt einem meine Tiererfahrung auch nicht weiter! Trotzdem ist das kein Grund mich als Praktikant rumzuscheuchen. Selbst der Typ der da nur seine Sozialstunden ableistet macht tollere Sachen und er muss ja dahin, ich hingegen bin freiwillig da! Aaaach ich könnt mich mal wieder Aufregen.

Aber nun zu den schöneren Dingen im Tierheim, den Tieren. Hier sind ein paar.

oben links ist Cashew, ein fuss-getiegerter Kater. Im Moment hat er eine komische Allergie am Nacken, leider verheilt sie sehr schlecht weil er einfach so verschmust ist.

oben rechts ist Ness. Was das für eine Rasse ist, weiß ich leider nicht. Aber ich weiß, das er ein wahnsinnig toller Köti ist. Er ist heute frei im Büro rumgelaufen und jedem das Gesicht abgeschleckt und ist überall draufgekletter, neugieriger Bursche eben.

unten links ist Hemet, den hab ich ja schon vorgestellt. Aber der pennt fast den ganzen Tag und die Hoffnung, dass er einmal bei uns einziehen wird, ist leider sehr gering.

Die kleinen süßes Babykatzen aus der Super-Quarantäne konnte ich noch nicht fotografieren, da mein Handy ja 1. nicht steril genug ist und 2. ich noch nicht mit denen alleine war.

Ach ja, heute war der Tierarzt da und ich hab dabei zugesehen, wie einem Kater auf brutaste Art und Weise die männlichkeit genommen wurde. Der kleine Tat mir richtig Leid. Die Katzendame wurde senkrecht an den Beinen aufgehangen, als ihr die Eierstöcke entfernt wurden. Diese nicht ganz so schön anzusehene Situation nennt sich dann auch umgangssprachlich KASTRATION. Und ich musste dabei zusehen! Toll!

Das einzige Problem an der Tierheimsache ist, da raucht echt jeder. Da fällts echt schwer bis in 3 1/2 Wochen das Zeug loszuwerden – sprich aufzuhören. Naja bald ist es soweit. Ich werd 20. Na toll. Und was hab ich erreicht? NIX!


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